DAD1025
chf 50.00
2DAD (24bit/96kHz DVD) Turnabout Vox
Skrowaczewki dirigiert das Minnesota Orchestra
Maurice Ravel: Sämtliche Orchesterwerke
Fanfare
Daphnis et Chloé (Ballett-Suiten)
Boléro
Pavane pour une infante défunte
La Valse
Alborada del gracioso
Ma mère l’oye (Gesamte Ballett-Version)
Valses nobles et sentimentales
Le Tombeau de Couperin
Une Barque sur l’océan
Rapsodie espagnole
Menuet antique
Aufnahmejahr: 1974
„Ich habe nur ein Meisterwerk geschrieben. Das ist der 'Boléro'. Leider enthält er keine Musik.“ So Monsieur Boléro Maurice Ravel nett und kokett über seinen weitaus bekanntesten Meisterstreich, der aber bei weitem nicht sein einziger war. „Daphnis et Chloé“ (1912) etwa, diese gewaltige Ballett-Liebesgeschichte nach der griechischen Mythologie, wird kompositorisch noch höher eingestuft. Oder dann ist da auch deren zauberhafte Ballett-Schwester um „Mutter Gans“ (1908/1911), die fünf Märchen unter ihren klingenden Fittichen vereint (darunter Dornröschen, Die Schöne und das Biest, Der kleine Däumling). - Nicht minder gross gesellen sich zu diesen längeren (halbstündigen) grossen Würfen die mittleren (viertelstündigen): die jüngere spanische Cousine des „Boléro“ (1928), die irisierende „Rapsodie espagnole“ (1907); die irritierenden Hoch- und Untergangsgesänge auf die zerbröckelte goldene Epoche des Wiener Walzers, „Valses nobles et sentimentales“ (1912) und „La Valse“ (1920); die respektvolle Bewunderung und Beerdigung des französischen Barock-Komponisten und seiner musikalischen Epoche in „Le Tombeau de Couperin“ (1919). - Und nicht minder gross lassen sich neben den längeren und mittleren die kürzeren Tondichtungen von nur wenigen Minuten hören: Ravels rätselhafter früher Hit, „Pavane pour une infante défunte“ (1899), das noch frühere Un-Menuett „Menuet antique“ (1895) wie auch die später orchestrierten Klavierstücke aus den „Miroirs“ (1905). Da sind sie, abgesehen von den grossen Konzerten praktisch alle Orchesterwerke des Musik-Magiers Ravel, vereint auf zwei kleinen Scheiben und trotzdem drei Stunden Klang-Zauber. Denn: Es sind zugleich die ersten Aufnahmen aus der 1974 eröffneten Orchestra Hall von Minnesota, zu ihrer Zeit eine der klanglich herausragendsten der Welt. Und so klingt's denn auch: von dieser Welt, nicht von dieser Welt, aber immer zauberhaft.
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