SXL2045

chf 40.00

SXL2045
LP (180g Vinyl) Decca Stereo SXL 2045

Josef Krips dirigiert das Londoner Symphonie
Orchester

Franz Schubert - 9. Symphonie in C-Dur

1. Satz: Andante - Allegro ma non troppo
2. Satz: Andante con moto

3. Satz: Scherzo (Allegro vivace)
4. Satz: Allegro vivace


Aufnahmedatum und -ort:
Mai 1958 in der Kingsway Hall, London
Aufnahmeingenieur: Kenneth E. Wilkinson
Produzent: Erik Smith

„Wer vermag nach Beethoven noch etwas zu machen?“ fragte Franz Schubert (1797-1828) stellvertretend für manchen Komponisten, der sich ob Beethovens symphonischer Übermacht kaum mehr an diese Gattung wagte. Es war Schubert selbst, der mit der h-moll („Die Unvollendete“) und mit der C-dur-Symphonie („Die Grosse“) die Antwort gab.
Die grosse C-dur Symphonie ist die einzige vollendete aus
Schuberts reifer Schaffenszeit. Sie gilt als sein symphonisches Meisterwerk schlechthin, mit dem er seinen wenige Jahre zuvor noch nicht auszumachenden eigenen Weg neben Beethoven gefunden hat. Mit der „Unvollendeten“ teilt die „Grosse“ das Schicksal, erst nach dem Tod des noch jungen Meisters aufgefunden worden zu sein - von niemand geringerem als Robert Schumann, der ihr die berühmt gewordene Bezeichnung der Symphonie mit den „himmlischen Längen“ gab.
Es ist schwer zu sagen, ob Josef Krips als Dirigent je eine bessere Einspielung als die vorliegende geschaffen hat. Die Darbietung ist direkt und ungezwungen, sie ist tönender Beweis für sein Einfühlungsvermögen in Schuberts „Grosse“ Komposition. Das London Symphony Orchestra spielt dynamisch und frisch und vermag die Herrlichkeiten dieses Werks zum klingen zu bringen.

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