CRD1069

Mendelssohn/Beethoven/ Schubert: Violin Konzerte

LP (150g Vinyl) CRD CRD1069

Felix Mendelssohn Violinkonzert E-Moll op.64

Ludwig van Beethoven Romanzen für Violine und Orchester G-Dur und F-Dur

Franz Schubert Konzertstück für Violine und Orchester D.345

Ronald Thomas (Violine und Dirigent) Bournemouth Sinfonietta

Aufnahme: 1980

CHF 20.00
inkl. MwSt
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Poesie und Melodienseligkeit gewürzt mit wohldosierter Virtuosität sind vermutlich die Elemente, die einem Werk die Herzen des Publikums am weitesten öffnen. Trägt die Musik zusätzlich die Handschrift des Genies, so wird sie vollends unsterblich. Felix Mendelssohns Violinkonzert in E-Moll hat seinen Platz unter den unvergänglichen Werken gefunden und gehört seit nunmehr bald 150 Jahren zu den unbestrittenen Publikumslieblingen, das an Popularität wohl nur von den Violinkonzerten von Beethoven, Brahms und Bruch erreicht wird. Poesie, Melodie und Harmonie vermählen sich hier aufs glücklichste mit der Virtuosität. Der klassische Aufbau - zwei schnelle Sätze rahmen den langsamen Mittelsatz ein - bedingt zwangsläufig deutliche Kontraste: Die süsse Kantabilität des zweiten Satzes mündet unvermutet in das sprühende Scherzo, ein geigerisches Feuerwerk, das bei aller Virtuosität mit federnder Leichtigkeit daherhuscht. Beide Elemente, das gesangliche wie das lebhaft bewegte, sind schon im ersten Satz als kontrastierende Themen vereinigt.

Mendelssohns Konzert ist der Violine auf den Leib geschrieben. Wenn sich ein Geiger von Format dieses Werkes annimmt, kann sich der Hörer auf eine beglückende halbe Stunde freuen. Ronald Thomas besitzt das Format, das eine Aufnahme zum Erlebnis macht. Sein Spiel ragt durch einen grossen, klangvollen Ton hervor, der indessen ganz nach den Anforderungen der Musik in Klangfarbe und Intensität ausserordentlich modulationsfähig ist.

Die beiden Romanzen für Violine und Orchester von Beethoven können als Versuche des Komponisten auf dem Gebiet des Violinkonzertes betrachtet werden, die in der Vollendung des Violinkonzertes ín D-Dur gipfelten. Trotz dieser Einordnung ist es immer wieder eine Freude, die beiden kurzen Werke zu hören, die wegen ihrer Popularität zum festen Repertoire jedes Geigers gehören.

Nach so viel Bekanntem und Beliebtem wartet Ronald Thomas mit einer Überdachung auf. Franz Schubert hat leider kein einziges Konzert für Soloinstrument und Orchester komponiert. Deshalb ist man umso erfreuter, sein Konzertstück für Violine und Orchester zu hören, eine kleine Kostbarkeit voll Überraschungen über einem tänzerisch beschwingten Grundrhythmus.

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