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Nancy Griffith: Last of the true believers – (24bit/96kHz DVD), AIFF

DAD (24bit/96kHz DVD)

Nanci Griffith The Last Of The True Believers

The Last Of The True Believers Love At The Five and Dime St. Olav’s Gate More Than A Whisper Banks Of The Pontchartrain Looking For The Time (Workin’Girl) Goin’ Gone One Of These Days Love’s Found A Shoulder Fly By Night The Wing And The Wheel

Aufnahmejahr: 1986

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1986 war das Jahr, das der singenden Ex-Kindergärtnerin Nanci Griffith (*1953) den grossen Durchbruch brachte – der dann eben doch nur beschränkt ihr grosser Durchbruch war. Seit ihrem 14. Lebensjahr war Nanci durch die Klubs rund um ihre texanische Heimatstadt Austin getingelt, und sie tat dies auch weiter während ihrer College Jahre an der Universität von Texas und selbst noch neben ihrer Tätigkeit als Kindergärtnerin Mitte der 70er Jahre. Dann, 1977, beschloss sie, voll und ganz auf die Musik zu setzen.

Schon bald war Nanci Griffith im Country-Folk-Kuchen ein klingender Name, anerkannt als brilliante Singer-Songwriterin (was ihr Preise einbrachte) mit einer ausnehmend schönen Stimme. Bloss: Die kommerziellen Country-Sender mochten für sie nicht richtig warm werden. Selbst dann nicht, als sie nach ihrem Umzug nach Nashville mit ihrem hoch gelobten 86er Album „The Last Of The True Believers“ den vermeintlich endgültigen Durchbruch geschafft hatte, für den Grammy für das Beste Folk-Album des Jahres nominiert worden war und erstmals einen Vertrag bei einem grossen Platten-Label erhalten hatte. Nanci Griffith wurde in den Country-Radios weiterhin kaum gespielt, ihre Single-Auskopplungen dümpelten bestenfalls in den Top 40 der Country-Charts – dafür fand sich die Cover-Version von „Love At The Five & Dime“, gesungen von einer gewissen Kathy Mattea, alsbald auf Platz 3 der Charts ... Überhaupt darf man das Album „The Last Of The True Believers“ als eines der Schlüssel-Alben des Country-Folk der 80er Jahre bezeichnen (und als Basis und Sprungbrett der unvergleichlich erfolgreicheren Karriere von Kathy Mattea).

In der Tat hat Nanci Griffth mit „The Last Of The True Believers“ einen grossen, mitunter prächtig schillernden Fisch im Country-Folk-Teich ausgesetzt. Dann und wann findet sich ein Song, der klingt wie ungezählte andere Country-Songs eben auch, der sich aber immer noch durch so schlichte wie intelligente Texte klar von der Dutzendware abhebt. Vor allem aber mit ihren langsamen, feinen Balladen, in denen auch ihre aussergewöhnliche Stimme voll zum Tragen kommt, hat Nanci Griffith Glanzpunkte des Songwriting gesetzt, von denen manch einer längst zum oft gecoverten Klassiker geworden ist – „Love At The Five & Dime“, dieser wunderprächtig eingängige Herzensbrecher, wohl schlicht und ergreifend der strahlendste unter ihnen. Und zurück auf dem Boden, lässt sich nüchtern feststellen: Jedes Cover mag eine Hommage an das Original sein, aber das Original, das bleibt die Nummer 1.

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