SAX2342

Mendelssohn: "Scotch" Symphony/The Hebrides

LP (180g Vinyl) EMI SAX2342

Otto Klemperer dirigiert das Philharmonia Orchestra

Felix Mendelssohn: Symphonie Nr. 3 in a-moll, Op. 56 - Die Schottische Die Hebriden-Ouvertüre, Op. 26 - Fingal’s Cave - Die Hebriden-Ouvertüre - Symphonie Nr. 3 1. Satz: Andante con moto, Allegro un poco agitato, Assai animato, Andante come prima Symphonie Nr. e 2. Satz: Vivace non troppo 3. Satz: Adagio, 4. Satz: Allegro vivacissimo, Allegro maestoso assai

Aufnahmejahr: 1961

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Wundersames, Wunderbares wunderte die Romantiker aufs Wunderlichste: Elfen und Zauber, Wald und Ruinen, Wahnsinn und die blaue Blume - die „Nachtseite der Natur“, wie sie es nannten. Was Wunder, dass Wunderkind und Vollblutromantiker Felix Mendelssohn 1829 als 22jähriger auf seiner Schottlandreise im dunstverhüllten und nebelverhangenen Burgen- und NessieLand Eindrücke angefallen haben, die schlicht und erschlagend Musik werden mussten. Und was Wunder, dass die schottisch an- und eingehauchten Wunderwerke bis heute fix ins gängige Konzertrepertoire gehören: „Die Hebriden-Ouvertüre“ (1832) und „Die Schottische Symphonie“ (1842). Das Naturerlebnis, die Stimmung, die Lichtspiele und die Klänge, die in Luft und Wasser um die Hebrideninseln wisperten und durch die berühmte Fingalshöhle wogten, überfluteten den jungen Komponisten derart, dass er noch gleichentags zu einer befreundeten Familie eilte, um die Musik, die er bereits im Ohr hatte, auf dem Klavier auszuprobieren. Obwohl Sonntag war und nach britischem Brauch Musik und andere Belustigungen verboten, gelang es Mendelssohn, wenigstens ein paar Akkorde herauszuweibeln - Vorspiele zu einer wundervollen Tondichtung. Wesentlich länger als die „Hebriden“ wurmte Mendelssohn die „Schottische“. Rund 13 Jahre, bevor er sie erstmals dirigierte, schrieb der junge Schottland Reisende an seine Familie: „Ich glaube, ich habe heute in dieser alten Kapelle den Anfang meiner schottischen Symphonie gefunden.“ Die Rede war von der überwucherten Ruine der Kapelle von Holyrood Palace, wo Königin Maria Stuart gelebt und geliebt hatte und wo sie gekrönt worden war, bevor ihr das gekrönte Haupt abgeschlagen wurde. Wahrlich wunderbarer Stoff für eine symphonische Tondichtung, die in Dramatik und Romantik an nichts dem gewaltigen Wortwerk Shakespeares nachsteht. Wundervolle Kompositionen, wundersame Musik, wunderbarer Klang, Wunder über Wunder.

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