SBT1483

Johanna Martzy: Mozart - Mendelssohn: Violinkonzerte

LP (180g Vinyl) Testament SBT LP 1483

Felix Mendelssohn-Bartholdy: Violinkonzert op. 64

Wolfgang Amadeus Mozart: Violinkonzert Nr. 3 K. 216

Johanna Martzy, Violine Wolfgang Sawallisch - Philharmonia Orchestra Aufnahme: 9./10. Juni 1954, Kingsway Hall, London

CHF 40.00
inkl. MwSt
teilen

Es war im Jahre 1931, als Jenö Hubay (Jahrgang 1858 und eine der damals grössten lebenden Violinlegenden), der siebenjährigen Geigen-Elevin Johanna Martzy prophezeite, sie würde einst nicht zu den 50 besten Geigern der Welt gehören, sondern zu den besten zehn. In Sachen Popularität erreichte sie das Ziel nicht (welche Faktoren da zusammenkamen, erläutert der ausführliche Klappentext); doch die wenigen erhaltenen Aufnahmen – ihre Schallplattenkarriere endete bereits im Jahre 1956 – gelten Violin-Enthusiasten in aller Welt heute als beinahe heilig; Original-LPs sind kaum mit Gold aufzuwiegen. Vorliegende LP ist allerdings selbst in dieser so kurzen wie erlesenen Diskographie etwas Besonderes: Die dreissigjährige Solistin spielte hier mit dem gleichaltrigen Wolfgang Sallawisch, um dessen erste Major-Label-Aufnahme es sich hier handelt – oder hätte handeln sollen, denn irgendwie kam es zwischen beiden Musikern zum Streit (über Tempi, angeblich), was schliesslich dazu führte, dass die geplante LP nie veröffentlicht wurde und das Mendelssohn-Konzert ein gutes Jahr später, diesmal mit dem gesetzteren Paul Kletzki, erneut eingespielt wurde. Wobei viele Kenner und Kritiker der nun endlich offiziell veröffentlichten Sawallisch-Aufnahme den Vorzug geben! Von den angeblichen Spannungen ist ohnedies nichts (aber auch gar nichts) zu hören; ganz im Gegenteil: Die Mozart-Einspielung zählt wohl zu den subtilsten und charmantesten ihrer Art; und die Art, wie der Kopfsatz des Mendelssohn-Konzertes buchstäblich zu atmen scheint, ist ebenfalls einzigartig. Ganz, ganz grosse Violinkunst. – Der Mono-Klang dieser von Walter Legge produzierten EMI-Aufnahme ist erstaunlich detailliert, wenn auch nicht spektakulär "audiophil". Aber darum geht es hier auch gewiss nicht: Diese Veröffentlichung ist für Musikhörer gedacht. © Janis Obodda

Diese Webseite verwendet Cookies, um Ihnen den bestmöglichen Service zu gewährleisten. Wenn Sie auf der Seite weitersurfen stimmen Sie der Cookie-Nutzung und den Datenschutzbestimmungen zu.

Datenschutzbestimmungen

ok